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Offener Brief der Datscha:

Was ist los in dieser Stadt? Immer wieder der gleiche Mist!

Während es Potsdam dieses Jahr sogar ins Ranking der erfolgreichsten Städte geschafft hat und Privatisierung sowie kapitalistischer Ausverkauf ohne Hindernisse munter weiter schreiten, öffnet sich die Schere immer weiter. Auf der einen Seite entstehen zwar aufgrund einer immer größeren Vorliebe für den Berliner Speckgürtel und einem daraus resultierenden akuten Wohnraummangel viele neue Wohnungen durch die Stadt oder Privatinvestoren, den sich jedoch eher nur eine bestimmte Klientel leisten kann. Wir sprechen hier von über 10 Euro Nettokaltmieten, Eigentumswohnungen, Luxusappartments, Townhouses, ja sogar Penthouses, wie in der Speicherstadt, den Nikolai Gärten, der Villa Hegel, dem Palast Barbarini, oder von der Grundsteinlegung neuer Wohnungen neben der Französischen Kirche, im Potsdamer Norden oder im Bornstedter Feld.

Auf der anderen Seite können sich immer mehr Menschen diese Stadt nicht mehr leisten und ständige Mieterhöhungen, Luxussanierungen, Zwangsumzüge, ja sogar Zwangsräumungen mehren sich. Klar hätten wir es alle gern gemütlich und schön, doch nicht auf Kosten Anderer.

Die Stadt verwandelt sich immer mehr in ein preußisches Museum ohne Bezug zur Lebensrealität eines Großteils der Stadtbewohner_innen. So zieht das Stadtparlament ins neu gebaute Stadtschloss, soll der Staudenhof und die Fachhochschule abgerissen und das Mercurehotel sogar für mehrere Millionen Euro aufgekauft und abgerissen werden. Und alles, weil sie Sichtachsen und Postkartenmodelle einer längst vergangenen Zeit stören. In diese Geschehnisse reiht sich auch die sehr umstrittene öffentliche Förderung von 12 Millionen Euro für den äußerst fragwürdigen Wiederaufbau der Garnisonkirche, sowie den von der Stadt zwar dementierten, jedoch mehr als offensichtlich damit im Zusammenhang stehende Umbau eines Teiles der Breiten Straße. Von der Schloßstraße bis zur Dortustraße soll diese wieder wie in Vorkriegszeiten glänzen. Na Hauptsache, wir machen uns die Mitte schön!

Und wie steht es um die Datscha?

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Protest gegen Anti-Heim-Mahnwache in Bad Belzig

Categories: Aktion

Am Samstag (23.11.) will die rechtsextreme NPD eine Mahnwache gegen das Asylheim in Bad Belzig abhalten. Es ist der dritte Versuch des NPD Kreisverbandes Havel-Nuthe dieses Jahr in Belzig Fuß zu fassen.

Laut jetzigem Informationsstand starten die Neonazis um 11 Uhr am Marktplatz. Ab 12:30 wollen sie im Klinkengrund die Mahnwache fortsetzen.

Bereits seit einigen Tagen wird via Face­book auf der Seite „Nein zum Heim in Bad Bel­zig“ Stim­mung gegen den ge­plan­ten Ausbau des Über­gangs­wohn­heims für Asyl­be­wer­ber gemacht. Am Montag den 18.11 nahmen Angehörige des mittelmärkischen Neonazimilieus an der Ausschusssitzung für Soziales Teil. Unter ihnen befand sich auch der Bruder des mutmaßlichen NSU Helfers A. Eminger. Versuche der Wortergreifung fanden glücklicherweise keine Zustimmung.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind dazu aufgerufen, sich laut und kreativ am Protest gegen die NPD zu beteiligen.

Ja zum Heim! Das heißt für uns:
Für die jetzige und künftige Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen im Heim und Wohnungen in Bad Belzig
Für die Verbesserung der Lebensumstände von Flüchtlingen in der Region und gegen die rassistische Hetze von NPD und der ” Bürgerinitiative Nein zum Heim in Bad Belzig”.

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Informationen zur ” Bürgerinitiative Nein zum Heim in Bad Belzig” : http://badbelzigrechtsaussen.blogsport.de/2013/11/14/hetze-gegen-belziger-fluechtlingsheim/

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Gedenken an die Novemberpogrome 1938

Categories: Aktion

Am 9. November veranstaltet der PoliTresen anlässlich der Novemberpogrome 1938 eine Gedenkkundgebung am Platz der Einheit.
Mit dieser soll an die Opfer des Naziregimes gedacht und an die Reichspogromnacht, in der jüdische Geschäfte, Wohnungen und Synagogen von der NSDAP und ihrer Gefolgschaft niedergebrannt wurden, erinnert werden.
Neonazistische Gruppierungen wie der neu gegründete Zusammenschluss „Licht & Schatten“ verherrlichen noch immer die nazistische Ideologie und machen dies deutlich, indem sie deutschen Kriegsverbrechern gedenken oder in ihren Online-Publikationen Personen wie Adolf Hitler zitieren.
Um ein Zeichen gegen solche menschenverachtenden Positionen zu setzen und den Opfern des Naziregimes zu gedenken, rufen wir alle Antifaschist_innen dazu auf, am 9. November um 18 Uhr am Platz der Einheit mit uns zu gedenken.

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Die Stadt sind wir alle!

Categories: Demo

Am Samstag den 17.08.2013 gehen wir in Potsdam wieder auf die Straße. Gegen hohe Mieten, gegen Verarmung und Verdrängung, für eine Stadt für alle!

Nicht schon wieder, könnte mensch denken, doch das Thema ist nicht vom Tisch, im Gegenteil es geht gerade erst los. Wenn wir die letzten zwei Jahre betrachten, dann hat gemeinsames, solidarisches Handeln und entschlossenes :: Weiterlesen ::

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Prozess gegen die Besetzer_innen der Stiftstraße

Categories: Aktion

Bildquelle: MAZ

Text vom ak_antifa:
Am 2. Juli findet der Prozess gegen die Besetzer_innen des Hauses in der Stiftstrasse 2 statt.

Das leerstehende Haus wurde am 26.12.2011 nach 24 stündiger Besetzung von der Polizei gewaltsam geräumt. Nun stehen 17 Personen vor Gericht und sollen sich für die Tat verantworten. Es wäre mühselig wenn wir an dieser Stelle zum wiederholten Mal auf die übliche Brutalität der Polizei eingingen. :: Weiterlesen ::

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Antifa-Wochenende in der la datscha

Categories: Infoveranstaltung, Party

Vom 12. bis 14. Juli veranstalten wir ein Antifa-Wochenende in der la datscha, zu dem du herzlich eingeladen bist.
Gemeinam wollen wir uns kennenlernen, Sport machen, am Strand oder vor dem Lagerfeuer relaxen und für einen Austausch untereinander sorgen. Geplant ist ein Workshop über “Das Kapital” von Marx, der sich an 2 Tagen intensiv mit dem Wälzer auseinander setzen wird und alles ein bisschen vereinfacht. Am Abend des ersten Tages zeigen wir euch den Film “The Ritchie Boys”.
Samstag wird es parallel zum 2. Teil des Kapital-Workshops noch ein Tagesseminar zum Thema “Antifa und Männlichkeit” geben, das auf teils unbewusstes hierarchisches und sexistisches Verhalten eingeht und erklärt, weshalb “die Antifa” gerade auf junge Männer so anziehend wirkt. Zum Ausklang des Tages gibt es noch etwas Trashmusik vom DJ-Team “Schöner Heben” auf die Ohren.
Am nächsten Tag geht es dann mit etwas Frühsport weiter, denn es wird ein hilfreiches Bezugsgruppentraining für alle Interessierten geben. Für alle, die sich noch nicht so fit fühlen, bieten wir die Möglichkeit, am Lockpicking-Workshop teilzunehmen, bei dem ihr das Schlösserknacken lernen könnt.
Na, neugierig geworden? Schaut vorbei! Wir freuen uns ab Freitag um 18 Uhr auf euch.

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Programm:
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Freitag:
ab 18 Uhr: Einführung in “Das Kapital”
im Anschluss: Film “The Ritchie Boys” und gemeinsames Grillen

Samstag:
ab 11 Uhr: gemeinsames Frühstück
12 Uhr: Tagesseminar zu “Antifa und Männlichkeit”
15 Uhr: Weiterführung “Das Kapital”
20 Uhr: gemeinsames Abendessen
ab 24 Uhr: Trash-Party mit DJ-Team “Schöner Heben”

Sonntag:
ab 11 Uhr: gemeinsames Frühstück
ab 12 Uhr: Bezugsgruppentraining
ab 14 Uhr: Lockpicking-Workshop